In den nächsten Tagen und Wochen beginnt für Viele wieder die schönste Zeit des Jahres, denn im Urlaub geht es in die weite Welt. Damit die Sommerfreude auch erhalten bleibt und nicht durch finanzielle Sorgen getrübt wird, ist auf eine gute Mischung in der Reisekasse zu achten.
Ist das Reiseziel ein anderes Euro-Land, entfällt der lästige Währungstausch. Allerdings sollte auch hier, so der Rat der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V., die Reisekasse nicht nur aus Bargeld bestehen. Das Verlustrisiko z.B. durch einen Diebstahl ist nicht zu unterschätzen. Außer Bargeld gehört somit auch Plastikgeld in die Reisekasse.
In Ländern, in denen der Euro nicht als Währung akzeptiert wird, sollte Bargeld erst vor Ort getauscht werden. Nur in so genannten Hartwährungsländern wie z.B. USA, Kanada oder der Schweiz ist der Währungstausch in Deutschland günstiger.
Neben Bargeld sind ec-/Maestro- und Kreditkarten ein wichtiges Zahlungsmittel. Beim Einsatz dieser Karten fallen je nach Anbieter unterschiedliche Gebühren an. Belastungsbelege sollten deshalb sorgfältig aufbewahrt und später bei der Abrechnung genau überprüft werden.
Besitzer der Postbank-Sparcard 300plus direkt können 10 Auslandsabhebungen pro Konto und Jahr entgeltfrei an Automaten mit Visa- und Plus-Zeichen vornehmen.
Eine weitere Möglichkeit für sicherheitsbewusste Urlauber sind Reiseschecks, die man sich in kleiner Stückelung auszahlen lassen sollte.
Wer mit Plastikgeld und/oder Reiseschecks reist, sollte vor Reiseantritt die Telefon-Nr. für die Sperrannahme notieren und zu den Reiseunterlagen legen. Im Falle des Verlustes dieser Reisezahlungsmittel sollte umgehend deren Sperrung veranlasst werden.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
