Viele, die ins Ausland reisen, fragen sich vor Reiseantritt, welche Zahlungsmittel sie mitnehmen sollten. Damit die Urlaubsfreude auch erhalten bleibt und nicht durch finanzielle Sorgen getrübt wird, empfiehlt die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. auf eine gute Mischung in der Reisekasse zu achten.
Ist das Reiseziel ein Euro-Land, entfällt der lästige Währungstausch. Allerdings sollte auch hier die Reisekasse nicht nur aus Bargeld bestehen. Das Verlustrisiko z.B. durch einen Diebstahl ist nicht zu unterschätzen. Es ist deshalb ratsam, immer nur soviel Bargeld mitzuführen, wie für eine Taxifahrt oder einen Einkauf notwendig ist.
Neben Bargeld sind Bankkundenkarten (ec-/Maestro-Karte) und Kreditkarten ein wichtiges Zahlungsmittel. Beim Einsatz dieser Karten fallen je nach Kartenherausgeber und Automatenbetreiber unterschiedliche Gebühren an. Reisende sollten sich deshalb rechtzeitig darüber informieren.
Der Wechselkurs spielt bei Reisen in Länder, in denen der Euro nicht als Währung akzeptiert wird, eine große Rolle. In der Regel sollte Bargeld erst vor Ort getauscht werden. Nur in so genannten Hartwährungsländern wie z.B. USA, Kanada oder der Schweiz ist der Währungstausch in Deutschland günstiger.
Um sicher zu gehen im Ausland an Bargeld zu gelangen, sollten Reisende dafür mindestens zwei Möglichkeiten haben, falls eine Karte mal nicht einsetzbar ist. Eine weitere Möglichkeit für sicherheitsbewusste Urlauber sind Reiseschecks, die man sich in kleiner Stückelung auszahlen lassen sollte. Wer mit Plastikgeld und/oder Reiseschecks reist, sollte vor Reiseantritt die Telefon-Nr. für die Sperrannahme notieren und zu den Reiseunterlagen legen. Im Falle des Verlustes dieser Reisezahlungsmittel sollte umgehend deren Sperrung veranlasst werden.
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