Eine aktuelle Studie des Forschungszentrums Generationenverträge der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment zeigt, dass die gesetzliche Altersvorsorge zukünftig immer weniger ausreicht, den bisherigen Lebensstandard zu halten.
Die gestern vorgestellte Studie kommt zum Ergebnis, dass es dabei gravierende Unterschiede in Bevölkerungsgruppen und Regionen gibt. Besonders auch in Sachsen-Anhalt sind die durchschnittlichen monatlichen Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung geringer als in vielen anderen Bundesländern. Gleiches gilt für Betriebsrenten, die im Osten seltener als im Westen gezahlt werden.
"Dies bestätigt die Entwicklung, welche in vielen Beratungsgesprächen festgestellt wurde", so Sven Kretzschmar, Vorsorgeexperte der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V..
Umso wichtiger ist es deshalb, sich frühzeitig mit dem Thema Altersvorsorge auseinander zu setzen, rät die Verbraucherzentrale. Gerade junge Leute müssen verstärkt private Altersvorsorge betreiben, um später nicht in Altersarmut zu enden.
Welche individuellen Möglichkeiten es dazu gibt und wie der Staat dies fördert, kann im Rahmen der von der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. angebotenen Vorsorgeberatung geklärt werden.
Aufgrund der großen Nachfrage ist es ratsam, vorab einen Beratungstermin in den Beratungsstellen zu vereinbaren.
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