Um die gute Bilanz nicht zu beeinträchtigen ist es wichtig, dass Energiesparlampen sachgerecht entsorgt werden, denn in ihrem Inneren steckt giftiges Quecksilber- immerhin 2,5 Milligramm pro Lampe. Deshalb gelten sie als Sondermüll und dürfen nur bei entsprechenden Sammelstellen abgegeben werden. Gut zu Wissen: Auch bei der Stromerzeugung aus Kohle wird Quecksilber freigesetzt. Durch den Einsatz von Energiesparlampen kann die Stromproduktion gesenkt werden womit die Quecksilberbilanz von Energiesparlampen in Summe günstiger ist als die von Glühlampen.
Was tun?
Niemand muss Angst haben, dass es beim ihm zu Hause dunkel wird. Es gibt bereits genügend Alternativen zur Glühlampe, die – ausgestattet mit Schraubsockel E27 oder E14 – in nahezu jede Leuchte passen.
Worauf Sie beim Umstieg achten sollten:
·Achten Sie auf Qualität - Gutes kostet etwas mehr, hält länger
und ist so auf Dauer billiger. Informieren Sie sich in unabhängigen
Testberichten – etwa bei der
Stiftung Warentest ·Lichtfarbe - Energiesparlampen gibt es für jede Stimmung. Die Lichtfarbe steht in der Regel auf der Verpackung. (weitere Infos gibt’s hier)
·Die passende Lampe für jede Leuchte - Die Palette der Sparlampen reicht von der klassischen Birnen oder - Tropfenform bis zur Kerze für den Kronleuchter.
·Alte Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll
Wegen des Schadstoffinhaltes müssen Energiesparlampen gesondert entsorgt
werden. Geben Sie alte Energiesparlampen z.B. Wertstoffhof ab. Auch der
Handel nimmt zum Teil alte Leuchtmittel zurück. Fragen Sie einfach dort nach.
Ausführliche Informationen, auch zum Zeitplan des Glühlampenausstiegs, sind auf den Seiten des Umweltbundesamtes zu finden (siehe
Link). Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
