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Beratungsstellen

Service für Journalistinnen und Journalisten

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt

28.10.2009
Gesetzliche Krankenkassen mit differenzierten Service- und Leistungsangeboten am Markt
Verbraucherzentrale unterstützt ab November wechselwillige Verbraucher mit computergestützter Beratung

Seit Anfang des Jahres zahlen alle gesetzlich Krankenversicherten den gleichen Beitragssatz. Allerdings können die Krankenkassen einen Zusatzbeitrag erheben, wenn ihre Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds nicht ausreichen. Glaubt man den Ankündigungen in den Medien, wollen (müssen) zahlreiche gesetzliche Krankenkassen demnächst von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. Im Ergebnis einer Umfrage würden 42 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten im Falle der Erhebung eines Zusatzbeitrages einen Wechsel der Krankenkasse in Betracht ziehen. Aber wie findet ein wechselwilliger Verbraucher seine "richtige" Krankenkasse? Welche Kasse berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse des Verbrauchers am besten?
Fragen, die für den einzelnen Verbraucher schwer zu beantworten sind. Die Service- und Leistungsangebote der gesetzlichen Kassen sind differenziert, umfänglich und schwer vergleichbar. Satzungsmehrleistungen, Modellvorhaben, Behandlungsprogramme für chronisch Kranke, Bonusmodelle, Wahltarife, Service und Einsparpotential - erst im Detail wird erkennbar, wo die Unterschiede zwischen den einzelnen Kassen liegen und welche Kasse den individuellen Gegebenheiten und gewünschten Leistungen am nächsten kommt. Es gibt Kassen, die befreien von der Praxisgebühr, wenn der Versicherte an einem DMP-Programm teilnimmt. Andere Kassen zahlen teilweise die Kosten für homöopathische Arzneimittel. Wieder andere Kassen vergeben an Versicherte, die aktiv und regelmäßig an Früherkennungsuntersuchungen oder Präventionsmaßnahmen teilnehmen Punkte, die gegen Sachprämien oder Gesundheitsleistungen wie z. B. Zahnreinigungen eingetauscht werden können. Bei anderen Kassen wiederum gibt es dafür sofort Bargeld. Derartige Regelungen sollen bei den Versicherten Anreize für ein gesundheitsbewusstes Verhalten bieten. Für die Teilnahme an Präventions- und Gesundheitskursen werden Zuschüsse in sehr unterschiedlicher Höhe gezahlt. Dabei geht es um Differenzen von mehreren hundert Euro im Jahr.
Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. unterstützt wechselwillige Verbraucher bei der Entscheidungsfindung ab November 2009 mit einer computergestützten Beratung. In den Beratungsstellen Halle, Dessau, Magdeburg und Wittenberg können sich interessierte Verbraucher gegen eine Kostenbeteiligung von 15 Euro die TOP 10 jener Krankenkassen per Computerprogramm aufzeigen lassen, die ihre individuellen Bedürfnisse besonders berücksichtigen. Darüber hinaus ist ein Vergleich von drei Krankenkassen in einer Gegenüberstellung der detaillierten Leistungen möglich. Das ist eine solide Grundlage dafür, um in aller Ruhe zu Hause die richtige Kasse für sich auswählen zu können.



Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V.,Steinbockgasse 1, 06108 Halle
Sie finden es im Internet unter: http://www.vzsa.de/link628771A.html