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0="Bio"-Eier
Legehennen dürfen nicht in Käfigen gehalten werden. Der Stall hat Sitzstangen und ist zu mindestens ein Drittel eingestreut (mit Stroh, Holzspänen oder Sand). Im Stall dürfen höchstens 6 Tiere pro Quadratmeter scharren. Zusätzlich stehen jeder Henne mindestens 4 Quadratmeter Auslauf zur Verfügung.

 

1=Freilandhaltung
Die Hennen haben zusätzlich zum Stall mit Sitzstangen, Nestern und Einstreu tagsüber Auslauf im Freien. Jedem Tier müssen mindestens 4 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

 

2=Bodenhaltung
Für 9 Tiere muss mindestens 1 Quadratmeter Bodenfläche zur Verfügung stehen. In Nestern, die auf mehreren Etagen angelegt sind, können die Hennen ihre Eier ablegen. Mindestens ein Drittel des Stalls ist eingestreut, damit die Tiere am Boden scharren können.

 

3=Käfighaltung
Seit dem Anfang 2009 ist in Deutschland die klassische Käfighaltung verboten (dabei sind 4-6 Tiere in neben- und übereinander angeordneten Käfigen mit 0,055 Quadratmeter pro Tier untergebracht; die Hennen stehen auf Drahtgeflechten, sie haben keine Sitzstangen und Nester).
Kleingruppenhaltung
Seit des hiesigen Verbots dürfen Hennen nur noch in Kleingruppen gehalten werden. Die Käfige müssen eine Grundfläche von 0,080 Quadratmeter pro Tier, einen Einstreubereich, ein Gruppennest und eine Käfighöhe von mindestens 50 Zentimeter aufweisen. Nach EU-Recht sind die klassischen Käfige noch bis Ende 2011 erlaubt.

Eier: Die Zeichen für Frische, Herkunft, Haltungsform

Damit Kunden beim Kauf erkennen können, wie frisch Eier sind, woher sie stammen und wie die Hühner gehalten werden, finden sich auf den Eiern selbst und auf den Verpackungen allerlei Angaben. Doch die unterschiedlichen Codes und Länderkürzel können viele Konsumenten auf den ersten Blick nicht entschlüsseln. Beim Decodieren helfen die folgenden Tipps:

  • Erzeugercode auf dem Produkt: Seit 1. Januar 2004 ist in allen Ländern der Europäischen Union eine einheitliche Eierkennzeichnung mit Hinweisen zur Herkunft, Haltung und Frische der Eier vorgeschrieben.

    Eier_weiss Bei verpackten nach Güte- und Gewichtsklassen sortierten Eiern verrät ein gestempelter Zifferncode (zum Beispiel 0-DE-084572) auf der Schale, woher die Ware kommt. Eine "Null" an erster Stelle gibt die Herkunft aus ökologischer Erzeugung an, eine "Eins" steht für Freilandhaltung, die Ziffer "Zwei" für Boden- und eine "Drei" für Käfighaltung. An nächster Stelle offenbaren Länderkürzel das Herkunftsland - so steht DE für Deutschland oder NL für die Niederlande. Bei Eiern aus Deutschland geben die nächsten beiden Ziffern das Bundesland an (in unserem Beispiel ist das Baden-Württemberg). Um die Herkunft vom Verkauf bis zum Stall zurückverfolgen zu können, zeigt der abschließende Zahlencode die entsprechende Betriebs- und Stallnummer an.

  • Eier-Erzeugercode

  • Angaben auf der Verpackung: Auf der Verpackung muss neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum zusätzlich die Haltungsform in Worten angegeben sein, damit Kunden erkennen können, ob die Eier aus Bio-, Freiland-, Boden- oder Käfighaltung stammen. Darüber hinaus sorgt oft noch eine weitere Buchstaben- und Zahlenreihe für Irritation. Dieser Code bezeichnet die jeweilige Stelle, an der die Ware abgepackt wurde. Verwirrend für Verbraucher: Erzeugungs- und Verpackungsort müssen nicht identisch sein. So kann es vorkommen, dass Eier in den Niederlanden gelegt werden und erst in Deutschland in den Karton wandern. Auf den Eiern steht dann das verpflichtende "NL", auf der Verpackung aber kann "DE" aufgedruckt sein.

  • Kennzeichnung loser Ware: Unverpackte, sortierte Eier müssen auf der Schale ebenfalls mit dem Erzeugercode versehen sein. Zusätzlich muss bei loser Ware neben der Gewichtsklasse und der Güteklasse auch die Haltungsform der Hennen sowie das Mindesthaltbarkeitsdatum und eine Erläuterung des Erzeugercodes auf Hinweisschildern angegeben sein.

  • Eier-BezeichnungFrischetest: Wie alt bzw. frisch ein Ei ist, können Verbraucher trotz der vielen Angaben oft nur schwer erkennen. Denn das Legedatum wird meistens nicht angegeben, da dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Tipp: Kunden sollten von der Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums 28 Tage zurückrechnen, dann kennen sie auch das Legedatum. Vergleichen Verbraucher dieses mit dem aktuellen Kaufdatum, wissen sie auch, wie frisch die Eier sind.
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Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
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