Glückwunschschreiben dienen in erster Linie nur dem Kundenfang. Denn fast immer liegen den Benachrichtigungen Warenkataloge mit Bestellformularen bei. In einigen Schreiben wird auch mitgeteilt, dass der Gewinn auf einer Tagesfahrt übergeben werden soll. Diese Fahrt führt dann meistens schnurstracks in eine Verkaufsveranstaltung. Oder der vermeintliche Glücksbote macht die Auszahlung des Gewinnes von der Zahlung einer so genannten Bearbeitungsgebühr abhängig und will auf diese Weise an das Geld der Angeschriebenen kommen.
Die Gewinnmitteilungen werden auch nicht nur an einen Empfänger, sondern gleichzeitig an viele andere Personen geschickt. Mit ihrer Gewinnspielmasche wollen sich die meisten Gewinnspielfirmen denn auch nicht beim Wort nehmen lassen, sondern speisen ihre Adressaten allenfalls mit minderwertigen Trostpreisen ab.

